"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht." Johannes 12,24
Jesus bringt hier ein Bild, das irgendwie simpel klingt, aber mega tief geht. Stell dir vor, ein Weizenkorn bleibt einfach so liegen – es passiert nix. Aber wenn es in die Erde fällt und "stirbt", dann wächst daraus was richtig Großes, was Frucht bringt. Das ist wie ein Bild für sein eigenes Leben: Jesus stirbt, damit wir leben können. Das ist auch heute noch beeindruckend.
Und jetzt mal ehrlich: Das betrifft auch uns. Manchmal müssen wir Dinge loslassen, die uns wichtig sind, damit etwas Neues entstehen kann. Vielleicht ist es ein Streit, den du endlich klären solltest, oder eine Angst, die du Gott abgeben kannst. Wo könntest du mal "Weizenkorn" sein?
Jesus zeigt uns auch, dass es nicht immer um uns selbst geht. Wenn wir nur an uns denken, bleiben wir irgendwie allein. Aber wenn wir uns für andere einsetzen, entsteht Gemeinschaft, Liebe, Freude – eben Frucht. Das ist Nachfolge: Jesus nachmachen, auch wenn’s mal unbequem ist. Aber hey, das lohnt sich, weil Gott daraus was richtig Gutes macht.
Und das Beste: Der Tod ist nicht das Ende. Jesus ist auferstanden, und das gibt uns Hoffnung. Selbst wenn’s in deinem Leben gerade schwierig ist, kannst du darauf vertrauen, dass Gott Neues wachsen lassen kann.
Was denkst du? Wo könntest du in deinem Leben Frucht bringen? Vielleicht nimmst du dir mal Zeit, um mit Gott darüber zu reden. Er hört dir zu – immer!
Euer Pfarrer Martin Dubberke